13.02.2022

Der Winter ist auch nicht mehr das, war er früher mal war. Schnee ist nur von kurzer Dauer und die Temperaturen steigen nachmittags manchmal schon wieder auf zweistellige Werte. Die ersten Bienen nutzen die Temperaturen zu den ersten Reinigungsflügen. Aber nicht nur den Bienen gefällts, auch den Rehe, die regelrecht auf der Blühwiese überwintert haben, gehts hervorragend. Sie wissen anscheinend genau, dass ihnen auf der Blühwiese nichts geschieht.

08.11.2021

Welch eine große Ehre!  Unser Projekt wurde von der beebetter-Jury zum Gewinner in der Kategorie Landwirtschaft 2021 gekürt. Preis wurde vom Burda-Verlag ausgelobt und 13 hochkarätige Jurymitglieder suchten die besten Projekte aus ganz Deutschland. Wir sind mächtig stolz auf diese Auszeichnung, vielen Dank an die Jury. Ich darf den Preis stellvertretend für meine Blühpatinnen und Blühpaten in Empfang nehmen, denn die Blühpatenschaften machten das Projekt erst möglich!

14.10.2021

Es finden sich immer mehr Wildbienen auf der Blühwiese ein. Hier habe ich links eine Wollbiene fotografiert, die wegen der Zeichnung auf dem Körper auch mit einer Wespe verwechselt werden könnte. Die Biene auf der rechten Seite ist eine Holzbiene, sie ist die größte bei uns lebende Wildbienenart und ist fast genauso groß wie die Hornissen. Sie ist komplett schwarz und schimmert in der Sonne blau. Dies ist auch der Grund, warum Sie auch blauschwarze Holzbiene genannt wird.  Diese Wildbienenart ist auf der roten Liste gefährdeter Arten und deshalb streng geschützt und absolut friedliebend. Schön, dass die Wildbienen unsere Blühwiese entdeckt haben und sich wohl fühlen.

 

15.10.2021

Die Blühwiese sieht im Bereich der Neuansaat aus wie ein kleiner Urwald. Die Sonnenblumen sind verblüht und Vögel bedienen sich an ihren Samen. Darunter blüht aber noch sehr viel und bietet den Insekten und Wildtieren Nahrung und Unterschlupf. Unsere Oase der Natur sieht sehr wild aus, aber genau so soll es auch sein. Der Natur muss man Raum geben und die Unordnung ist wertvoller Lebensraum.

20.09.2021

Nun ist wohl auch die Zeit der Schmetterlinge gekommen. Viele verschiedenen Schmetterlinge wie Tagpfauenauge, Admiral und Bläuling sind auf der Blühwiese vor allem bei sonnigem Wetter anzutreffen. In dieser Jahreszeit sitzen sie oft nur auf den Pflanzen und breiten die Flügel aus, um sich zu Wärmen.

30.07.2021

Ganz besondere Gäste haben sich im Totholz niedergelassen. Zuerst dachte ich, es wären Hummeln, aber als ich der Sache auf den Grund ging sah ich, dass sich im Totholz ein Hornissenvolk eingenistet hat und immer wieder ein- und ausflog. Die Hornisse ist nach der Bundesartenschutzverordnung in Deutschland eine „besonders geschützte Art“. Ich sprach dann gleich mit unserem Imker, und wollte wissen, ob die Hornissen eine Gefahr für die Bienen darstellten. Er erklärte mir aber, dass es zwar vorkommt, dass die Hornissen auch Bienen jagen, aber es durch den großen Abstand zu den Bienenvölkern unproblematisch wäre. Auch für den Menschen dürften die Hornissen kein Problem sein. Sie stechen eigentlich nur wenn sie gequetscht werden, oder wenn man ihr Nest stört und sie es verteidigen. Ansonsten versuchen sie zu flüchten. Man sollte ihrem Nest nicht zu nahekommen und heftige Bewegung vermeiden, dann sind die Hornissen auch friedlich.  Als ich die Bilder der Hornissen gemacht hatte, war ich nur einen Meter vom Eingang zum Nest entfernt und die Hornissen beachteten mich nicht. Auch hier freue ich mich sehr, dass mit der Hornisse eine weitere geschützte Tierart auf unserer Blühwiese eine Heimat gefunden hat. Für mich ist es aufregend und erstaunlich zugleich, wie schnell das Angebot der Blühwiese von der Natur in vielfältiger Weise angenommen wird.

02.07.2021

Am Freitag, 2. Juli 2021 fand wieder der Blühwiesenabend statt. Es waren alle Blühpaten eingeladen, zu sehen, was sich auf „ihrer“ Blühwiese gerade so tut und was so blüht. Aber auch der Wildlebensraumberater Hans Laumer und die Biodiversitätsberaterin des Landkreises Frau Martina Kiermaier waren mit dabei und gaben Ihre Meinung zu dem Projekt ab.  Es waren wieder rund 40-50 Personen mit dabei. Ich konnte viele nette Gespräche führen und auch einige neue Bekanntschaften machen. Ein gelungener Abend.

04.06.2021

Hier sieht man die Blühwiese aus der Vogelperspektive. Man kann auch die einzelnen Projekte auf der Blühwiese gut erkennen. Auch der neu angelegte Blühwiesen Lehr- und Erlebnispfad ist gut sichtbar. Hier wird erklärt, welche Pflanzen blühen und welche Insekten sich auf der Blühweise wohl fühlen.

03.06.2021

Nun blühen bereits viele Kleearten wie der Hopfenklee, der Inkarnatklee oder der Hornklee. Es sind aber auch die Margeriten und viele andere Arten wie zum Beispiel der Salbei in der Vollblüte. Den Hummeln und den Wildbienen aber auch den Honigbienen gefällts.

27.04.2021

Ein Teil der Blühwiese wurde neu eingesät. Dadurch wird sich die Vielfalt auf der Blühwiese nochmals erhöhen. Das Wetter scheint auch günstig zu sein, denn es soll in den nächsten Tagen immer wieder Regen geben. Die Saat kann damit gut keimen und wachsen.

04.04.2021

Das Blühen beginnt heuer natürlich schon früher, da die Blühwiese bereits im 2. Jahr steht und bereits vom Frühjahr weg wachsen konnte. Viele Insekten sind bereits unterwegs. Viele Wildbienenarten kann man genauso beobachten, wie auch verschiedene Schmetterlinge wie den Bläuling.

20.12.2020

 Die Natur ist zur Ruhe gekommen. Auf den ersten Blick zumindest. Ich habe mal mit einem Spaten nachgeschaut, was sich unterhalb der Erdoberfläche alles tut. Der Boden lebt! Jede Menge Regenwürmer graben sich durch die Erde und die Insektenlarven, die sich ebenfalls vergraben haben, warten auf bessere (wärmere) Zeiten. Natürlich blüht jetzt, kurz vor Weihnachten nichts mehr, auch die Bienen sind nicht mehr unterwegs und sind in ihrem Stock zusammengerückt, überwintern in der Wintertraube und wärmen sich dabei gegenseitig.

22.11.2020

Im November ist der Übergang zwischen Herbst und Winter. Genauso stellt es sich auf unserer Blühwiese dar. Die Pflanzen haben ihr Wachstum so gut wie komplett eingestellt. Lediglich ein paar Blüten sind als Nachzügler noch präsent und drehen sich der kühlen Herbstsonne entgegen. Der Frost und der Raureif haben diese Blüten aber überrascht und mit einem glitzernden Kleid überzogen. Die Natur malt doch die schönsten Bilder! In diesem Jahr kehrt die Winterruhe viel früher ein als im vergangenen Jahr. Damals brachte die Blühwiese bis in den Dezember hinein immer wieder neue Blüten hervor. Heuer ist das ganz anders und schon seit 2 Monaten ist zu beobachten, dass die Natur sich in diesem Jahr schon viel früher zurückzieht.

28.10.2020

Ich war ganz überrascht, als ich sah, dass sich ein paar Mohnblumen in voller Blüte gezeigt haben. Für Ende Oktober ist das sehr ungewöhnlich. Die Sonnenblumenblüten, die natürlich längst verblüht sind, haben die Vögel als Futterspeicher genutzt und wie man sieht auch schon geleert.

Beeindruckend ist immer noch das Totholz, die Pilze helfen beim Zersetzen das Holzes und liefern damit vielen Insekten einen Lebensraum.

Wenn man aufmerksam durch die Fluren geht, sieht viele Blüten auf den Feldern. Das sind Zwischenfrüchte, die nach der Getreideernte angesät werden, damit Humus gebildet wird und die Erde, das wertvollste Gut des Landwirts vor Erosion geschützt wird. Neben der Tatsache, dass es schön anzusehen ist, dient es im Herbst als willkommene Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten, denn die Blütenpracht ist hier teilweise enorm. Übrigens fliegen die Bienen ab einer Tagestemperatur von über 10 Grad. An einem schönen Tag sind sie also durchaus noch unterwegs und sammeln Nektar! Deshalb bleiben meine Zwischenfrüchte natürlich bis in den November hinein stehen.

24.09.2020

Auf dem Totholz haben nun viele Feuerwanzen einen Lebensraum für sich entdeckt. Es ist überraschend, wie schnell die Insekten das Totholz für sich endeckt haben. Das Totholz ist alles andere als tot!

Die Blütenvielfalt auf der Blühwiese hat wieder zugenommen. Vor allem die vielen Kleearten sind jetzt am Blühen. Besonders schön ist hier der Hornklee, der mit seinen kleinen, intensiv gelb leuchtenden Blüten mit den anderen Kleearten um die Wette blüht. Aber auch die Luzerne, die Margariten, Schafgarbe und die rote Lichtnelke und viele andere Pflanzen sind jetzt am Blühen und bieten unseren Bienen noch Nektar und Nahrung. Nicht zu vergessen ist auch die Ringelblume, sie blüht seit dem Sommer und bringt immer wieder leuchtende Blüten in den verschiedenen Gelb- und Orangetönen zum Vorschein.

15.08.2020

Das Totholz erwacht zum Leben. Aus dem Eschenstamm sind einige Baumschwämme gewachsen und viele Baumschwammkäfer tummeln sich darauf. Außerdem gibt es jede Menge Moos auf den Stämmen. Die Natur hat den Lebensraum für sich entdeckt. Die Hauptblüte ist allerdings nun vorbei, trotzdem scheinen sich die Hummeln und Bienen um die Blüten zu streiten. Die Sonnenblumen sind vor allem bei den Hummeln beliebt.

12.07.2020

Die Blühwiese verändert sich stetig. Während die Phacelia langsam verblüht, hat die wilde Malve die Phacelia bereits überwachsen und strahlt mit ihren violetten Blüten um die Wette. Seit ein paar Tagen hat nun auch der Dill zu blühen begonnen und bringt gelbe Farbtupfen auf die Fläche. Auch die erste Sonnenblume hat ihre Blüte schon geöffnet. Es wird aber wohl noch eine Woche dauern, bis die Hauptblüte der Sonnenblumen beginnt. Mohnblumen, Ringelblumen, Kornblume und Borretsch sorgen mit ihren bunten Farben für eine große Farbenvielfalt.

3. Juli 2020

Am Freitag war Blühwiesenaben auf der Blühfläche. Über 60 Besucher waren gekommen, um sich ein Bild von Ihrer Blühwiese zu machen. Auch der Wildlebensraumberater Herr Laumer gab einen guten Einblick, welchen tollen Nutzen unser Projekt auf Tiere und Insekten hat. Beeindruckend waren die vielen Hummeln und Bienen, die von Blüte zu Blüte flogen. Vor der Veranstaltung haben wir mal geschätzt, wie viele es waren bzw. sind. Wir hatten uns auf etwa 10 pro m² geeinigt. Wenn man das auf die gesamte Fläche hochrechnet sind dies etwa 200.000 Hummeln und Bienen, die die Fläche so großartig angenommen haben. – Toll

28.06.2020

Jetzt wirds bunt! Durch die Niederschläge und die warme Witterung beginnen jetzt immer mehr Pflanzen zu blühen. Buchweizen und Senf waren schon da, aber jetzt kommen auch Phacelia, Ringelblumen, Malve und Kornblume. Und natürlich viele Hummeln und Bienen, denen gefällt´s auch sehr gut.

19.06.2020

Das Blühen beginnt. Momentan sind vor allem der Buchweizen und der Senf bereits in der Blüte. Auch die ersten Blüten der Phacelia sind bereits offen. Bei den Blüten überwiegen jetzt die Farben weiß und gelb. Aber das wird sich im Laufe des Jahres noch ändern. Die Infotafel ist nun auch fertig und steht auf der Blühwiese. Hier ist die Parzellierung dargestellt und die von den Blühpaten angegebene Bezeichnung sind den einzelnen Parzellen zugeordnet. So kann jeder Blühpate sehen, dass ein Stück dieser Blühwiese auf sein Engagement zurückgeht. Auch die einzelnen Projekte innerhalb der Blühwiese wie z. B. das Totholz, der Steinhaufen oder die Lerchenfenster sind hier beschrieben und der Nutzen wird erklärt.

Manche Pflanzen sind von den Blattläusen befallen. Den Marienkäfer freut´s, denn er ist der natürliche Feind der Blattläuse. Ein Marienkäfer frisst pro Tag zwischen 30 und 50 Blattläuse. Noch gefräßiger sind die Larven des Marienkäfers, denn die vertilgen vor allem in der letzten Zeit vor der Verpuppung noch mehr Blattläuse.

27.05.2020

Bei den zusätzlichen kleinen Projekten innerhalb der Blühwiese bin ich auch schon ein großes Stück vorangekommen. Ich habe letzte Woche das Totholz auf die Fläche gebracht und auch der Steinhaufen ist bereits angelegt. Es sind mit den zusätzlichen Bereichen jetzt vielfältige Lebensräume entstanden, die darauf warten entdeckt zu werden.

17.05.2020

Es ist schön zu sehen, dass das Wachstum der Pflanzen voran geht. Die Wärme der letzten Tage und die vorausgesagt warme Witterung wird dies noch begünstigen.

10.05.2020

Es grünt so grün…….
Die erste Saat geht auf und die Blumen beginnen zu wachsen. Schön, dass es geklappt hat. Der Regen der vergangenen Tage hat also für die Blühwiese ausgereicht! Jetzt hoffen wir, dass es die nächsten Tage keinen Frost gibt. Die Pflanzen sind in diesem Stadium da sehr empfindlich. Wenn man genau hinsieht, bemerkt man auch, dass die Insekten auch schon da sind….

28.04.2020

Die Vorbereitungen sind alle getroffen, aber für den Hauptschritt, die Saat der Blumenwiese war es immer noch zu trocken. Die Situation hat sich aber geändert. Der Wetterbericht sagt für die nächsten Tage immer wieder Regenfälle voraus, deshalb habe ich mich dazu entschieden, heute die wichtigste Maßnahme, die Saat der Blühmischung durchzuführen. Es war eine sehr staubige Angelegenheit, das ist aber nicht verwunderlich, da es seit 6 Wochen schon kein Regen fiel.

Hier noch ein Blid des Saatguts. Die Vielfalt der Pflanzen ist bereits im Saatgut erkennbar.

 

Auch der kleine Streifen mit Mais, den ich vor etwa 10 Tagen gesät habe, ist bereits aufgegangen. Der Mais wird tiefer gesät, deswegen hat die Feuchtigkeit gereicht, dass die Saat keimen und wachsen konnte.

12.04.2020

Die erste Saat ist da!

Vor knapp 4 Wochen habe ich bereits den Getreidestreifen gesät. Getreide wird in der Regel in einem Reihenabstand von 10 – 15 cm ausgebracht. Es hat wie alle Gräser die Eigenschaft, sich zu Bestocken, d. h. aus einem Korn können 2 – 5 Halme oder mehr entstehen. Dadurch wird der Bestand im Frühjahr so dicht, dass für die Wildtiere „fast kein Durchkommen“ ist. Ich habe den Streifen auf unserer Blühwiese in doppelten Reihenabstand, auf 25 cm gesät. Der Bestand bleibt dann eine Reihenkultur, die über die ganze Wachstumszeit zwischen den Reihen Lebensraum und Deckung für verschiedene Wildtiere und Vögel bietet.

24.03.2020

Heute im Strauibinger Tagblatt ein Interview von Frau Burgmayer mit mir. Auch meine Gedanken zur Corona-Krise wurden mit veröffentlicht.

Die erste Arbeit auf dem Acker für die Blühwiese ist getan. Der Bereich mit Getreide im doppelten Reihenabstand ist gesät!

20.03.2020

Die erste Arbeit auf der Blühwiese ist auch schon getan. Ich habe heute einen kleinen Streifen von etwa 60 x 6 mtr. mit Getreide (Sommerweizen) im doppelten Reihenabstand gesät. Dieser Streifen soll für die verschiedensten Vögel und Wildtiere Lebensraum, Schutz und Deckung bieten. Außerdem habe ich das Totholz schon vorbereitet. Das Sturmtief Sabine hat im Februar in meinem Wald einige Bäume zu Fall gebracht. Einen Teil davon habe ich bereits für unser Projekt reserviert. Die Stämme werden aber erst nach der Saat der Blühwiese auf die Fläche als Totholz gebracht, da sie sonst bei den Säarbeiten hinderlich wären.

08.02.2020

Einer meiner Blühpaten hat sogar ein Gedicht geschrieben. Vielen Dank dafür!

07.02.2020

Im Straubinger Tagblatt ein guter Bericht über mein Projekt, es hat sich jedoch ein kleiner Fehler eingeschlichen. Eine Blühpatenschaft kann man ab 30 EUR übernehmen, und zwar für 50 m² und nicht wie geschrieben pro m². Das wäre doch zuviel….

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